Navigation überspringen

Schweizer Technik für neue Pariser Seilbahn

Die neue Seilbahn im Süden von Paris. | © Laurent Grandguillot
Die neue Seilbahn im Süden von Paris.

In Paris ist Anfang Dezember die längste städtische Seilbahn Europas in Betrieb gegangen. Die Anlage «Câble C1» verbindet mehrere südliche Vororte der französischen Hauptstadt und ergänzt erstmals das bestehende öffentliche Verkehrsnetz der Region Île-de-France.

 

Eine zentrale Rolle spielt dabei Schweizer Technologie. Die tragenden Förderseile stammen von der Fatzer AG aus Romanshorn TG. Insgesamt wurden drei Seilschlaufen mit einem Gesamtgewicht von rund 90 Tonnen geliefert. Sie sind für hohe Belastungen im urbanen Raum ausgelegt und laufen dank spezieller Kunststoffelemente besonders ruhig. Zusätzlich werden die Seile permanent überwacht. Ein magnetbasiertes Messsystem kontrolliert ihren Zustand während des laufenden Betriebs und erkennt frühzeitig mögliche Schäden.

 

Die 4,5 Kilometer lange Seilbahn soll täglich bis zu 11’000 Passagiere transportieren, den Verkehr entlasten und den CO₂-Ausstoss senken. Produziert wurden die Seile vollständig in der Schweiz.

Zürich 21.01.2026
Bildquelle: Laurent Grandguillot

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten. Einige Cookies sind für den Betrieb der Seite notwendig, andere dienen Statistikzwecken, Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte. Sie können selbst entscheiden, welche Cookies Sie zulassen wollen. Bitte beachten Sie, dass aufgrund Ihrer Einstellung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite verfügbar sind. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und Cookie Policy. Details anzeigen