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Mehr Frauen für technische Berufe gewinnen

Im Zentrum des Innovationstags stand die Frage, wie sich mehr Frauen für technische Berufe gewinnen lassen.

«Um den Fachkräftemangel zu mindern, benötigen wir alle Talente.» Mit dieser Botschaft beteiligte sich Giovanni Crupi, Zentralpräsident von Swiss Engineering, am 7. Juli am Zürcher KMU Innovationstag an einer Podiumsdiskussion zum Thema Fachkräftemangel. Im Zentrum stand die Frage, wie sich mehr Frauen für technische Berufe gewinnen und langfristig in der Branche halten lassen.

 

Crupi betonte, dass die Lösung nicht allein bei der Rekrutierung liege. Entscheidend seien eine Unternehmenskultur, die Vielfalt fördere, flexible Arbeitsmodelle, transparente Karriereperspektiven sowie Mentoring und sichtbare Vorbilder. Diverse Teams seien produktiver und kreativer und stärkten den langfristigen Unternehmenserfolg, sagte der Verbandspräsident. Gleichzeitig sei die Förderung vielfältiger Teams eine Führungsaufgabe und müsse von der Unternehmensleitung aktiv vorangetrieben werden.

 

Laut Crupi beginnt die Herausforderung jedoch bereits vor dem Berufseinstieg. Noch immer würden viele Mädchen und junge Frauen technische Berufe mit überholten Rollenbildern verbinden. Gefragt seien deshalb ein zeitgemässes Bild des Ingenieurberufs, mehr weibliche Vorbilder sowie eine stärkere Ermutigung durch Eltern, Schulen und Unternehmen.

 

Swiss Engineering engagiert sich seit vielen Jahren für die Förderung des Ingenieurnachwuchses und setzt sich für Chancengleichheit sowie eine stärkere Beteiligung von Frauen in technischen Berufen ein. Der Verband ist überzeugt, dass die Schweiz dem Fachkräftemangel nur begegnen kann, wenn sie das Potenzial aller Talente besser nutzt.

10.07.2026
Beitrag von: Hendrik Thielemann
Bildquelle: zVg

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