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Tage der Technik

Auch wenn viele es nicht wissen: Die Schweiz ist eine Raumfahrtnation. Als Gründungsmitglied der ESA hat sie die europäische Raumfahrt von der ersten Stunde an mitgeprägt. Sie liefert Schlüsseltechnologien für Trägerraketen und Satelliten. Keine Ariane-Rakete fliegt ohne Technik aus der Schweiz. Über Jahrzehnte ist hier eine kleine, hochspezialisierte und international vernetzte Raumfahrtindustrie entstanden.
 
Navigation, Telekommunikation, Erdbeobachtung – Raumfahrt ist längst Alltagstechnologie. Sie ist Teil unserer Infrastruktur und ein dynamisch wachsender Milliardenmarkt. Mit dem New-Space-Ansatz verändert sich die Branche grundlegend: Kommerzielle Anbieter, Serienfertigung, neue Geschäftsmodelle und deutlich sinkende Kosten prägen die Entwicklung. Auch die Schweiz positioniert sich mit etablierten Industrieunternehmen und Startups in diesem Umfeld neu.
 
Die Tage der Technik 2026 geben einen fundierten Überblick über die Schweizer Raumfahrt – von der historischen Rolle bis zu den aktuellen technologischen und wirtschaftlichen Perspektiven im New-Space-Zeitalter. Vertreter aus Behörden, Wissenschaft und Industrie zeigen, wo die Schweiz heute steht und welche Chancen sich für Technik, Wirtschaft und Gesellschaft eröffnen.

Programm - Donnerstag der 24. September 2026 (im Aufbau)

Eine PDF-Version des untenstehenden Programms finden Sie bald hier. 

13:30 – Registrierung | Begrüssungskaffee

David Blum is Head of the Sciences and Innovation Space team at the Secretariat for Education, Research and Innovation SERI.

The Swiss Space Office is responsible for the preparation and implementation of space policy in Switzerland. The Sciences and Innovation Space team is responsible for promotion activities in science and industry in the space domain.

ETH Zürich | Space ist eine institutionelle Initiative zur Koordination und Weiterentwicklung raumfahrtbezogener Aktivitäten an der ETH Zürich im Kontext der Schweizer Raumfahrtlandschaft. Sie verbindet Forschung, Lehre und Technologietransfer und unterstützt Projekte entlang ihres gesamten Lebenszyklus. In enger Zusammenarbeit mit Industrie, Raumfahrtagenturen sowie nationalen und internationalen Hochschulen fördert sie interdisziplinäre Projekte und gemeinsame Missionen.

15:30 – Kaffeepause

Folgt

Fernerkundung und Erdbeobachtung liefern wichtige Informationen über unseren Planeten – von Klima und Umwelt bis zur Landwirtschaft oder Katastrophenhilfe. Satelliten und Flugzeugsensoren erfassen kontinuierlich Daten über Land, Wasser und Atmosphäre. Die Schweiz ist dabei international stark vernetzt, etwa über die Europäische Weltraum Organisation (ESA) und das Copernicus Programm, und trägt mit Forschung, Technologien und innovativen Anwendungen wesentlich zur globalen Erdbeobachtung bei. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Rolle der Schweiz in der internationalen Erdbeobachtung.

folgt

17:30 – Zusammenfassung Moderation
ab 17:40 – Apéro & Networking
EMPA | © Foto: Roman Keller

Eine digital gefertigte Treppe, die sich in den zweiten Stock windet. Eine hauchdünne, perforierte Betondecke, die den Schall absorbiert. Boden- und Wandmaterialien aus rezyklierten Abfallstoffen. Die 2024 eröffnete NEST-Unit «STEP2» ist ein Leuchtturm für materialsparende und energieeffiziente Bautechnologien. Die gleiche Thematik prägt auch die Unit «HiLo», die in enger Zusammenarbeit mit der ETH Zürich entwickelt worden ist. In ihr wurden bereits vor einigen Jahren zentrale Elemente zeitgenössischer Gebäudestrukturen, wie Geschossdecken und Solarfassaden, neu gedacht. Nach wie vor ist «HiLo» ein Vorzeigeprojekt im Bereich von Beton-Leichtbauteilen."

Innenansicht der NEST-Unit «STEP2». Bild: Zooey Braun

Nachhaltige Mobilität heisst unter anderem, fossile Treibstoffe vollständig durch erneuerbare Energie zu ersetzen und den CO2-Ausstoss massiv zu senken. Eine Chance bietet die direkte Nutzung von erneuerbarer Elektrizität in Elektrofahrzeugen sowie die Verwendung von erneuerbarer Energie für die Herstellung von CO2-armen Treibstoffen wie Wasserstoff oder Methan. Diese können als Treibstoffe für den Langstrecken- und Lastverkehr eingesetzt werden. Im move zeigt die Empa in Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand, wie die Mobilität der Zukunft ohne fossile Energie funktionieren könnte.

Im Center for X-ray Analytics der Empa werden modernste Röntgenanalysemethoden entwickelt, um Materialien zu untersuchen. 
Diese Verfahren ermöglichen nicht nur eine präzise Charakterisierung von Struktur und Eigenschaften, sondern auch die Optimierung von Herstellungsprozessen. Das Labor kombiniert Röntgendiffraktion, Streuungsmethoden und hochauflösende 3D-Bildgebung und unterstützt sowohl Wissenschaft als auch Industrie in Bereichen wie Life Sciences, Nanotechnologie und nachhaltigen Materialien. Im Bereich Raumfahrt gelingt es Empa-Forschende mit unterschiedlichen Röntgenmethoden Satelliten zerstörungsfrei zu untersuchen. Diese könnten künftig bei der Entwicklung von wiederverwendbaren Raumfahrttechnologien sowie in der Aviatik und der Autoindustrie zum Einsatz kommen.

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