24. September 2026
Tage der Technik
Programm - Donnerstag der 24. September 2026 im Aufbau
Eine PDF-Version des untenstehenden Programms finden Sie bald hier.
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Eine digital gefertigte Treppe, die sich in den zweiten Stock windet. Eine hauchdünne, perforierte Betondecke, die den Schall absorbiert. Boden- und Wandmaterialien aus rezyklierten Abfallstoffen. Die 2024 eröffnete NEST-Unit «STEP2» ist ein Leuchtturm für materialsparende und energieeffiziente Bautechnologien. Die gleiche Thematik prägt auch die Unit «HiLo», die in enger Zusammenarbeit mit der ETH Zürich entwickelt worden ist. In ihr wurden bereits vor einigen Jahren zentrale Elemente zeitgenössischer Gebäudestrukturen, wie Geschossdecken und Solarfassaden, neu gedacht. Nach wie vor ist «HiLo» ein Vorzeigeprojekt im Bereich von Beton-Leichtbauteilen.
Im Center for X-ray Analytics der Empa werden modernste Röntgenanalysemethoden entwickelt, um Materialien auf Skalen von Ångström bis Meter zu untersuchen. Diese Verfahren ermöglichen nicht nur eine präzise Charakterisierung von Struktur und Eigenschaften, sondern auch die Optimierung von Herstellungsprozessen.
Das Labor kombiniert Röntgendiffraktion, Streuungsmethoden und hochauflösende 3D-Bildgebung und unterstützt sowohl Wissenschaft als auch Industrie in Bereichen wie Life Sciences, Nanotechnologie und nachhaltigen Materialien. Besonders in der Biomedizin, der Energieforschung und der Bauindustrie eröffnen diese Technologien neue Möglichkeiten für innovative Anwendungen. (This tour is in English)
Dünne Schichten spielen eine entscheidende Rolle in der Medizintechnik, indem sie die Biokompatibilität, Funktionalität und Sicherheit von Implantaten und medizinischen Instrumenten verbessern. Beschichtungen für Implantate, wie Titan- oder Hydroxylapatit-Schichten, fördern die Gewebeintegration und reduzieren Entzündungsreaktionen. Intelligente, dünne Schichten auf chirurgischen Werkzeugen, beispielsweise beschichtete Bohrer, ermöglichen präzisere, robotergesteuerte Operationen, während sie gleichzeitig durch Sensorintegration eine kontinuierliche Überwachung von Nerven gewährleisten. Darüber hinaus tragen dünne Schichten in der Diagnostik zur Entwicklung hochempfindlicher Biosensoren bei, die beispielsweise Biomarker für Krankheiten in minimalen Konzentrationen nachweisen können. Diese Fortschritte verdeutlichen das enorme Potenzial dünner Schichten für eine sicherere und effektivere Medizintechnik.