Besuch zirkulit-Beton bei Eberhard

Beim zirkulit® Beton handelt es sich um ein Produkt, welcher den Primärressourcenverbrauch auf das absolute Minimum reduziert, indem der Anteil an Sand und Kies aus natürlichen Ressourcen durch Sekundärrohstoffe ersetzt. Weiter wird den CO2-Fussabdruck für die ganze Betonrezeptur verringert (Mindestzementgehalt, Produktion mit CO2-armen Zement, permanente CO2-Spieicherung von min. 10 kg/m3 an der Gesteinskörnung). Die einzigartige Rezeptur von zirkulit® Beton gewährleistet gleichbleibenden technischen Eigenschaften und ermöglicht dessen zirkulärer Einsatz im Einklang mit der Kreislaufwirtschaft. In der Schweiz fallen jährlich rund 5 Millionen Tonnen Betonabbruch an. Somit stellt Betonabbruch den grössten Mengenstrom bei den Bauabfällen dar. Betonabbruch muss sortenrein von der Baustelle angeliefert werden. Nur so ist er von hoher Qualität. Bei Eberhard wird der Betonabbruch im Ebirec in Rümlang aufbereitet. Das Ebirec wurde 1999 eröffnet und ist auch heute noch massgebend, wenn es um den Stand der Technik bei der Trockenaufbereitung geht. Die so aufbereiteten Sekundärrohstoffe sind von hoher Qualität und können für die Produktion von hochwertigen Konstruktionsbetonen wie beispielsweise dem zirkulit® Beton verwendet werden. Neben dem Betonabbruch stellt Mischabbruch ebenso ein wichtiger Anteil des Bauabfalls dar. Mischabbruch ist ein sehr heterogener Materialstrom. Er setzt sich aus allen auf der Baustelle vorhandenen mineralischen Stoffe wie Backstein, Kalksandstein, Verputze, Unterlagsböden, Beton, etc. zusammen. Oft enthält er auch Anteile an organischen Materialien, insbesondere Holz. Aus diesem Grund konnte Mischabbruch bis anhin lediglich einem Downcycling zugeführt werden. Oft wird dieses Material in der Schweiz auch heute noch deponiert! Das EbiMIK ist für die Annahme von Mischabbruch ausgelegt. Dank der intelligenten Robotertechnologie kann die Qualitätsanforderung an den Mischabbruch breiter gefasst werden als bisher. Nach wie vor darf der Mischabbruch keine Schadstoffe wie beispielsweise Asbest, PCB etc. aufweisen. Auch Störstoffe wie beispielsweise Leichtbeton müssen nach wie vor deponiert werden. Beim Anteil organischer Fremdstoffe, insbesondere Holz, ist die Annahme im EbiMIK breiter aufgestellt. Die Fachgruppe UTE der Swiss Engineering bekommt am 26.08.2022 eine ausführliche Erläuterung zur zirkulit® Beton – Technologie sowie einen spannenden Einblick in den Anlagen EbiRec und EbiMIK.

EbiRec (Betonwerke) Robotisiertes Sortierzentrum für Mischabbruch

Besichtung des Werkes und anschliessend Apéro

Luca Lafranchi076 321 12 84Luca.lafranchi@swissengineering.ch
Treffpunkt Bahnhof Oberglatt ZH
Remo Hug
26.08.2022, 14.00 Uhr
26.08.2022, 17.30 Uhr

UTE-Anlass.pdf