FACHGRUPPE BAU UND ENGINEERING ZÜRICH

August 2019: Baustellenbesichtigung Limmattalbahn 1. Etappe, Los 1, Zürich

Als letztes Puzzlestück zur Inbetriebnahme der 1. Etappe der Limmattalbahn wurde in den Sommerferien 2019 im Rahmen einer Intensivbauphase (3-Schicht-Betrieb, Tag und Nacht) vom 13. Juli bis am 18. August 2019 der Farbhof umgebaut. Die Wendeschlaufe beim Farbhof wurde abgebrochen, gleichzeitig wurde die VBZ-Linie 2 bis Schlieren verlängert.

In der Intensivbauphase mussten im Umfeld einer Inselbaustelle sämtliche Arbeiten in den Bereichen Tief- und Werkleitungsbau, Strassenbau, Gleisbau, Fahrleitung, usw. eng verzahnt innerhalb dieser 6 Wochen ausgeführt werden. Die Arbeiten wurden Schichtgenau geplant und verlangten von allen Beteiligten eine absolute Termintreue und eine minutiöse abgestimmte Baustellenlogistik.

Juni 2019: 3D Drucker mit Beton, Utopie, Fantasy oder Zukunft?

Der Baustoffkonzern Sika hat bei den INTERMAT Innovation Awards in Paris einen Spezialpreis gewonnen. Ausgezeichnet wurde er für seine 3D-Drucktechnologie für Beton. Mit dieser soll die Bauindustrie revolutioniert werden.

Mit der 3D-Drucktechnologie lassen sich futuristische Betonstrukturen bis zu einer Höhe von zehn Metern drucken. Der Druck erfolgt dabei direkt anhand von digitalen Plänen. Betonstrukturen können in den verschiedensten gebogenen Formen mit hoher Präzision hergestellt werden. Ein grundlegender Umbruch vollzieht sich im Bauwesen, eingeläutet von der Digitalisierung. Dieser Übergang kann nur mit den Kenntnissen der Materialchemie, der Prozesstechnologie, aber auch des Bauingenieurwesens und der Architektur kann eine erfolgreiche und schnelle Implementierung von Umweltmaterialien für den 3D-Druck erreicht werden.

Mai 2019 - PJZ Neubau Polizei und Justiz Zentrum, Zürich

Der Bau des PJZ verläuft planmässig. Mehr als drei Viertel des Rohbaus sind erstellt, momentan sind vor allem Baumeisterarbeiten im Gang. Rund 250 Bauarbeiter, Installateure und Gebäudetechniker sind dafür besorgt, dass die Arbeiten auf Kurs bleiben. Der Rohbau wird bis im Spätsommer 2019 fertig gestellt. Es sind in Spitzenzeiten bis zu 800 Leute auf der Baustelle tätig. Mit den laufenden Rohbauarbeiten wird bereits auch die Gebäudetechnik installiert. Dahinter steckt eine hochkomplexe Planung, denn für ein Gebäude wie das PJZ gibt es keine Standardlösungen. Zusätzlich zu den unzähligen Rohreinlagen im Rohbau wird in den Untergeschossen bereits mit Hochdruck installiert, während in der Planung bei den obersten Geschossen noch an der Detaillierung der Ausführungsunterlagen gearbeitet wird. Parallel wird für einzelne Ausbauprojekte, beispielsweise für die Forensik und die Einsatzzentrale, zudem die Ausschreibung der Arbeiten bearbeitet und vergeben. Die Koordination der einzelnen Handwerksbereiche untereinander und mit dem Baufortschritt des Rohbaus ist dabei besonders anspruchsvoll.