FG Architektur und Bau Ostschweiz

Die FAB OCH verbindet Architekten:innen und Bauingenieure:innen der Kantone St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, beider Appenzell, des nördlichen Teils Graubündens, sowie Liechtenstein. Sie vertritt die Interessen ihrer Mitglieder und vernetzt diese untereinander. An Veranstaltungen und Studienreisen ermöglicht die FAB OCH Einblicke in nicht alltägliche Bauvorhaben und den Austausch mit Planern oder Bauherrschaften. Zudem pflegt sie Kontakte zu benachbarten Fachgruppen und anderen Berufsverbänden.

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Baustellenbesichtigung OLMA Neuland in St. Gallen

05.10.2021 - Bericht Nachtmontage-Führung der Baustelle des OLMA-Neulands

Am 05. Oktober betrat die FAB OCH mit 49 TeilnehmerInnen, darunter 25 StudentInnen der Fachhochschule OST, Olma Neuland. Das Spezielle an dieser Baustelle ist, dass die neue Olma Halle 1 über der Autobahn A1 auf dem bis dahin nicht überdachten Bereich der Stadtautobahn gebaut wird. Die Halle wird ein Fassungsvermögen von bis zu 12'000 Personen für Messen und Events umfassen. Die Herren Heini und Oskar Seger sind Inhaber und Geschäftsführer der Seger Ingenieure GmbH (Seger Ingenieure GmbH) und Teil der Ingenieurgemeinschaft ÜRO. Sie sind verantwortlich für die Projektleitung der Überdeckung Rosenberg. Die Überdeckung mit einer Länge von ca. 180 Metern ist Olma Neuland und die Basis für die Neue Olma Halle 1. Die beiden Bauingenieure haben uns das Projekt vorgestellt und die Führung durch die Baustelle geleitet. Verpflegt wurden wir durch die Säntis Gastronomie direkt im Baustellenrestaurant mit Sicht auf den grössten Raupenkran der Schweiz, mit einem Ausleger von 144 Metern (Olma-Halle 1 Olma Neuland – Unsere grosse Chance. Überdeckung Ostportal, A1.). Das Highlight nebst der Olma Bratwurst war der Einbau der neun Spannbetonträger mit je ca. 80 Tonnen die an diesem Abend ab ca. 22:00 über die Autobahn A1 Rosenbergtunnel Ostseite in Fahrtrichtung Osten unter Flutlicht und strömendem Regen eingebaut wurden. Die Betonträger wurden von der Firma FBW aus Schömberg in Süddeutschland angeliefert. Die Tieflader kamen über die A1 aus Richtung Zürich bereits in der richtigen Reihenfolge und warteten in der letzten Raststätte vor St. Gallen, bis Sie nach Freigabe des ASTRA in Richtung Baustelle weiterfuhren. Die Autobahn wurde für den Einbau zwischen 22:00 und 5.00 Uhr gesperrt. Die Tieflader fuhren unter die Baustelle und stoppten auf der Autobahn. Der Raupenkran mit einem Gegengewicht von 1'300 Tonnen lud das Gegengewicht neben dem Tieflader und hob den Träger hoch. Vor Ort waren 3-4 Arbeiter, die den Träger zwischen den Armierungen in die Endposition brachten. Der grosse Kran hatte gegenüber einem Kleineren, der jeden Abend jeweils auf die Autobahn hätte gestellt werden müssen, einen klaren Zeitvorteil.
Vater und Sohn sind Ingenieure aus Leidenschaft. Mehrmals die Woche führen sie Gruppen durch die Baustelle des Olma Neulands (Olma-Halle 1 Baustellenführungen).

 

Autor: Alexander Semenov
Foto: Alexander Semenov

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Bodo Uehli
Dipl. Bauingenieur FH/STV

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