Wärmeverbund Lengnau mit Bau einer Heizzentrale für nachhaltige Wärmeenergie

Im Industriegebiet Lengnaumoos wird mit dem Bau einer Heizzentrale ein grosser Teil der Gebäude mit nachhaltiger Wärmeenergie versorgt. Als Brennstoff werden hauptsächlich Holzschnitzel aus dem heimischen Wald verwendet, was eine maxiamle regionale Wertschöpfung ermöglicht. Zusätzlich wird durch einen Wärmeverbund die Abwärme der Produktionsprozesse der Lengnauer Industrie genutzt, welche andernfalls lediglich an die Umwelt abgegeben werden würde. Mit einer erwarteten Lebensdauer der Heizkessel von 30 Jahren kann das Projekt "Wärme Lengnau" langfristig und nachhaltig den CO2 Austoss reduzieren.

Was ist die Innovation?

Langjährige Abwärmenutzung der umliegenden Industrie und
vollständig digitalisierter Betrieb des Wärmeverbundes.

Welche Verbesserung wurde erzielt?

Durch die Nutzung der Abwärme von CSL Behring konnte die Holzschnitzelheizung geringer dimensioniert werden.

Welche technische Lösung wurde durch den Ingenieur geleistet?

Gesamtprojektleitung
Planung der Wärmezentrale (Holzschnitzelfeuerung, Abwärmenutzung CSL Behring)
Planung Wärmenetz (Holzschnitzelfeuerung, Abwärmenutzung CSL Behring)
Digitalisierung des Betriebes des Wärmeverbundes

Welche CO2-Einsparung wird prognostiziert?

Nach Inbetriebnahme ca. 1 Mio Tonnen CO2 pro Jahr.

Welche Herausforderungen durchlief das Projekt?

Politische Akzeptanz musste für das Projekt geschaffen werden.
Lokale Vertrauenspersonen müssen das Projekt vertreten.
Generationenprojekt → Investition in die Zukunft
Digitalisierung des Projektes → neue Wege werden mit EINER Technologie beschritten.

Welchen Beitrag leistet diese Innovation zum Erhalt und Förderung der Biodiversität?

Nachhaltige Nutzung des Waldes.