Swiss Engineering: vertritt die Interessen der Ingenieur/-innen und Architekt/-innen

Als grösster Fachverband der Schweiz setzen wir uns für Sie ein und engagieren uns in Projekten, Netzwerken und politischen Prozessen. Wir geben Ihnen eine Stimme und machen uns stark für Ihre Anliegen, sei es mit politischen Stellungnahmen oder durch die Vertretung in Gremien.

Haben Sie ein Netzwerk, das Sie trägt?

Als Mitglied von Swiss Engineering sind Sie Teil eines Netzwerks von rund 13 000 Ingenieuren sowie Architekten.

Wollen Sie sich mit Spezialisten aus Ihrem Fachgebiet austauschen?

In den meist überregional oder national ausgerichteten 27 Fachgruppen schliessen sich Ingenieure und Architekten aus demselben Berufsfeld zusammen.

Wollen Sie sich aktiv engagieren?

Als Mitglied in Kommissionen oder im Vorstand können Sie aktiv im Verband mitwirken und die Zukunft von Swiss Engineering mitgestalten.

Swiss Engineering

Berufliches Netzwerk der Ingenieure und Architekten in der Schweiz

Seit 1905 setzt sich der Berufsverband Swiss Engineering erfolgreich für die Interessen der Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Architektinnen und Architekten ein. Der Verband engagiert sich in Projekten, Netzwerken, politischen Prozessen. Er verleiht den Anliegen der Ingenieure und Architekten eine starke Stimme und fördert das Verständnis für die Technik in der Gesellschaft.

Unterstützung in der beruflichen Laufbahn, ein internes Netzwerk mit rund 12500 Mitgliedern – Swiss Engineering ist der Verband für aktive Berufsleute.

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die nationalen Parlamentswahlen 2019

Mitglieder von Swiss Engineering sind politisch aktiv und bereit Verantwortung für unsere Zukunft zu übernehmen. Wir empfehlen Ihnen diese Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl bei den nationalen Parlamentswahlen.

Bürofläche mit Raumaufteilung an der Weinbergstrasse 41 zu vermieten

Per 1. Oktober 2019 oder nach Vereinbarung vermietet Swiss Engineering Büroräumlichkeiten an der Weinbergstrasse 41 auf einer Fläche von 157 m2. Nur wenige Meter vom Hauptbahnhof Zürich, der ETH und von der Limmat entfernt, ist die Lage perfekt gelegen. Die Haltestelle "Haldenegg" befindet sich direkt vor dem Gebäude. Die Büroräumlichkeiten befinden sich in der ersten Etage des Gebäudes mit Zugang auf die Dachterrasse, die einen sensationellen Blick auf den Zürisee, das Grossmünster und die Berge bietet.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Bei Interesse, kontaktieren Sie das Sekretariat von Swiss Engineering unter +41 44 268 37 15.

 

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Medienmitteilung: Tage der Technik - Mit Technik gegen den Klimawandel
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Medienmitteilung: Tage der Technik - Mit Technik gegen den Klimawandel

Zürich, 24.09.2019 - Die diesjährigen «Tage der Technik» beschäftigen sich damit, wie mit Technologie dem Klimawandel begegnet werden kann. Welche Rahmenbedingungen benötigt es in der Schweiz? Welche Konzepte und technische Innovationen leisten einen wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz? Diese und weitere Fragen wurden an der Hauptveranstaltung am 24.09.2019 in Dübendorf mit Experten aus der Forschung, Politik und Wirtschaft diskutiert.

Rund 250 Gäste verfolgten gespannt den Präsentationen über innovative Konzepte und Entwicklungen der hochkarätigen Referentin, Referenten und diskutierten während der Podiumsdiskussion rege mit. Prof. Dr. David N. Bresch, Professor für Wetter- und Klimarisiken ETH Zürich / MeteoSchweiz startete die Referatsreihe mit den Ausführungen über den Umgang mit den Folgen des Klimawandels. Denn, der Klimawandel findet statt, das steht fest. Das Publikum ist aufgefordert, über den Begriff Resilienz nachzudenken. Dabei stellt sich die Frage, wie wir Menschen es schaffen, uns an ein komplexes System anzupassen und uns gleichzeitig weiter zu entwickeln. Wichtig sei, dass wir «als Schweiz» nicht isoliert, sondern mit unseren Partnern auch in der EU über klimakompatible Entwicklungen nachdenken und in die Dekarbonisierung investieren.

Die weltweit erste Anlage zur Entfernung von atmosphärischem Kohlendioxid

Seit der Gründung als ETH-Spin-off im 2009 hat Climeworks nicht nur ein CO2-Kollektor entwickelt. Dr. Nathalie Casas, Leiterin der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei diesem Start-up, präsentierte zwei Weltneuheiten. Mit Hilfe der weltweit ersten kommerziellen Direct Air Capture Technologie filterte Climeworks CO2 aus der Luft. «Zudem bietet Climeworks (auf dem climeworks.shop) Carbon Dioxide Removal, d.h. ressourcen- und flächeneffiziente Rückgängigmachen von CO2 an», so Dr. Nathalie Casas.

H2-LKWs als Wegbereiter für emissionslose Mobilität

«H2 Energy will beitragen, CO2 zu reduzieren. Nicht nur zu diskutieren, sondern umzusetzen. Den Klimawandel mittels Wasserstofftechnologie und gemeinsam mit unseren Partnern auf das Äusserste zu bekämpfen», startete Dr. Philipp Dietrich, CEO H2 Energy AG seine Präsentation. Mit dem Partner Hyundai und einem Partnernetz, dem Schweizer Wasserstoff-Förderverein, ist geplant, ein flächendeckendes H2-Tankstellennetz in der Schweiz bis 2023 aufzubauen und rund 4500 Lastwagen zu betreiben. Dies eröffne die Nutzung des erneuerbaren Treibstoffes auch für den Individualverkehr, mit dem Ziel den Treibhausgasausstoss der Mobilität insgesamt zu senken.

Mikromobilität – nachhaltig unterwegs das ganze Jahr mit BICAR

Bereits heute gibt es weltweit einige Städte, welche fossil betriebene Autos in der Innenstadt verbieten. Das schränkt die gewohnte Mobilität ein. Nicht aber mit einem Elektromobil. BICAR möchte eine CO2-freie Mobilität für einen neuen urbanen Lebensstyl schaffen mit Wetterschutz, ohne Helmtragpflicht, solarbetrieben. Um den CO2-Ausstoss in der Mobilität zu reduzieren brauche es dringend neue Mobilitätskonzepte. «Ein Auto ist, ob fossil oder elektrisch betrieben, nicht das richtige Fahrzeug für die Stadt. Deshalb haben wir BICAR entwickelt – elektrisch, nur 100 kg schwer und ideal für jede Kurzdistanz.», führt Adrian Burri, Gründer und CEO Share your BICAR AG aus.

Vom Heimspeicher zur grössten Batterie der Schweiz

Michael Koller, Technologiemanagement Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) beleuchtete alle Grössenordnungen und Einsatzzwecke von Batteriespeichern. Auf Grund der schnell sinkenden Kosten wären Heim- und Grossspeicher für immer weitere Anwendungen wirtschaftlich, so Michael Koller. «EKZ hat sich in den letzten sieben Jahren intensiv mit Batteriespeichern auseinandergesetzt und kann dank den Praxiserfahrungen ihre Kunden optimal unterstützen und die Technologie gezielt einsetzen.»

Design und Optimierung dezentraler Energiesysteme – von der Forschung zur Praxis

Am Anwendungsbeispiel des Areals Sommerau Nord in Gossau zeigte Dr. Andrew Bollinger, Wissenschaftler bei der Empa Akademie auf, wie die vorhandenen Ressourcen optimal umgewandelt werden könnten, um die Energienachfrage zu decken und welche Technologien installiert und dimensioniert werden sollten. «Die integrierte Planung lokaler Energiesysteme ist entscheidend für die Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudebestandes und die umfassende Integration erneuerbarer Energien.», so Dr. Andrew Bollinger. Durch den Einsatz intelligenter Algorithmen auf Basis des «Energy-Hub» Konzeptes sei es möglich, techno-ökonomisch optimierte Lösungen für die dezentrale Energieversorgung zu identifizieren.

Fazit: Die Schweiz ist ein innovatives Land. Haben wir genügend Mut und Power für die Umsetzung?

Ideen und Anregungen aus der Podiumsdiskussion für eine Einführung von Lenkungsabgaben, konstante Regulationen, oder die Unterstützung für Innovationen gleichermassen wie für die Umsetzung der Technologien machten deutlich: Die Schweiz ist ein innovatives Land. Reich an Ideen und Kompetenzen. Doch, haben wir genügend Mut und Power, die Technologien und Konzepte umzusetzen? Die Podiumsdiskussion wurde von Karin Frei moderiert und lud zu einer regen Beteiligung des Publikums ein. Rege diskutiert haben Dr. Brigitte Buchmann, Direktionsmitglied Empa, Dr. Peter Morf Leiter Schwerpunkt Energietechnologien und Ressourceneffizienz, Hightech Zentrum Aargau, Interdisziplinäre Fachkommission Energie, Mobilität, Umwelt, Swiss Engineering, Philippe Müller, Leiter Energieforschung und Cleantech, Bundesamt für Energie BFE, Ruedi Noser, Ständerat, Unternehmer, Prof. Dr. Martin Wörter, Leiter Sektion Innovationsökonomik Konjunkturforschungsstelle KOF ETHZ.

«Besonders freut mich die inspirierende Zusammenarbeit mit den Partnern SATW und Empa und die Unterstützung der Sponsoren. Ich bin glücklich, dass wir Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Verbände immer mehr zu einem wirkungsvollen Netzwerk verbinden können, um die Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen», so Beat Dobmann, Zentralpräsident von Swiss Engineering.

 

Über die Tage der Technik

Die jährliche Veranstaltungsreihe „Tage der Technik“ wird seit 2005 von den Initianten Swiss Engineering, SATW und Empa organisiert. Sie greift aktuelle Themenbereiche aus der Welt der Technik auf und stellt diese im Zusammenhang von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zur Diskussion. Dabei stehen der interdisziplinäre Austausch von Fachleuten ebenso im Vordergrund wie spannende Vorträge und Präsentationen zur Schwerpunktthematik. Des Weiteren soll das Verständnis für die Technik, technische Berufe sowie den Industrie- und Innovationsstandort Schweiz gefördert werden.

Es wird jeweils eine Hauptveranstaltung in Dübendorf durchgeführt sowie eine Veranstaltung in der Romandie. Zudem gibt es Partnerveranstaltungen, welche im selben Zeitraum zu einem ähnlichen Thema stattfinden.

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