Swiss Engineering: vertritt die Interessen der Ingenieur/-innen und Architekt/-innen

Als grösster Fachverband der Schweiz setzen wir uns für Sie ein und engagieren uns in Projekten, Netzwerken und politischen Prozessen. Wir geben Ihnen eine Stimme und machen uns stark für Ihre Anliegen, sei es mit politischen Stellungnahmen oder durch die Vertretung in Gremien.

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Als Mitglied von Swiss Engineering sind Sie Teil eines Netzwerks von rund 13 000 Ingenieuren sowie Architekten.

Wollen Sie sich mit Spezialisten aus Ihrem Fachgebiet austauschen?

In den meist überregional oder national ausgerichteten 27 Fachgruppen schliessen sich Ingenieure und Architekten aus demselben Berufsfeld zusammen.

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Als Mitglied in Kommissionen oder im Vorstand können Sie aktiv im Verband mitwirken und die Zukunft von Swiss Engineering mitgestalten.

Swiss Engineering

Berufliches Netzwerk der Ingenieure und Architekten in der Schweiz

Seit 1905 setzt sich der Berufsverband Swiss Engineering erfolgreich für die Interessen der Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Architektinnen und Architekten ein. Der Verband engagiert sich in Projekten, Netzwerken, politischen Prozessen. Er verleiht den Anliegen der Ingenieure und Architekten eine starke Stimme und fördert das Verständnis für die Technik in der Gesellschaft.

Unterstützung in der beruflichen Laufbahn, ein internes Netzwerk mit rund 12500 Mitgliedern – Swiss Engineering ist der Verband für aktive Berufsleute.

Bürofläche mit Raumaufteilung an der Weinbergstrasse 41 zu vermieten

Per sofort oder nach Vereinbarung vermietet Swiss Engineering Büroräumlichkeiten an der Weinbergstrasse 41 auf einer Fläche von 157 m2. Nur wenige Meter vom Hauptbahnhof Zürich, der ETH und von der Limmat entfernt, ist die Lage perfekt gelegen. Die Haltestelle "Haldenegg" befindet sich direkt vor dem Gebäude. Die Büroräumlichkeiten befinden sich in der ersten Etage des Gebäudes mit Zugang auf die Dachterrasse, die einen sensationellen Blick auf den Zürisee, das Grossmünster und die Berge bietet.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Bei Interesse, kontaktieren Sie das Sekretariat von Swiss Engineering unter +41 44 268 37 15.

 

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Medienmitteilung: Ingenieurmangel in der Schweiz ist hausgemacht
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Medienmitteilung: Ingenieurmangel in der Schweiz ist hausgemacht

08.05.2017 – In einer Umfrage bei 3300 Ingenieuren sind economiesuisse und der Berufsverband Swiss Engineering STV dem Mangel an Fachkräften im Ingenieurbereich auf den Grund gegangen.

Trotz einem Anstieg der Studierendenzahlen in Ingenieurwissenschaften kann das inländische Angebot die Nachfrage weiterhin nur ungenügend decken. Zudem passen die Kompetenzen der Stellensuchenden oft nicht zu den ausgeschriebenen Jobprofilen. Zur Entschärfung des Problems können sowohl die Politik, als auch die Unternehmen und die Arbeitnehmer beitragen.

Die Nachfrage nach Ingenieuren ist in der Schweiz in den letzten Jahren weiter gestiegen – in keiner anderen Berufsgruppe ist der Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften grösser. Zudem wird sich der Fachkräftemangel aufgrund der demografischen Entwicklung künftig weiter verschärfen. economiesuisse und Swiss Engineering STV haben 3300 Ingenieure aus allen Branchen nach ihrem Berufsumfeld befragt, rund ein Drittel davon auch Führungskräfte. Die heute in Zürich präsentierte Auswertung zeigt, dass es nahezu allen Betrieben schwer fällt, geeignete Kandidaten für offene Stellen zu finden. Besonders schwierig ist dies in der Baubranche: 94 Prozent der befragten Führungspersonen gaben an, es sei für sie eher oder sehr schwierig, Ingenieurstellen neu zu besetzen. In Betrieben der MEM-Industrie sieht es mit 84 Prozent nicht viel besser aus.

Die Gründe für diese Situation sind vielfältig und strukturell bedingt. Wichtigster Faktor ist der Mangel an inländischem Nachwuchs. Obwohl heute in der Schweiz wieder etwas mehr Junge Ingenieurwissenschaften studieren, reicht dies bei weitem nicht aus, um die Zahl der offenen Stellen zu besetzen. In ihrer Entscheidung für oder gegen eine Ausbildung lassen sich Jugendliche in der Schweiz offenbar kaum von Knappheitsverhältnissen auf dem Arbeitsmarkt leiten. Weil Ingenieure zudem als Führungskräfte sehr gefragt sind, müssten deutlich mehr Personen ausgebildet werden, damit der Bedarf auch gedeckt werden kann.

Eigenschaften der Kandidaten passen oft nicht zur Stelle

Die befragten Führungskräfte sind mit der Qualität der im Inland ausgebildeten Ingenieure insgesamt sehr zufrieden. Dennoch bestehen erhebliche Differenzen zwischen den geforderten und den tatsächlichen Eigenschaften der Job-Kandidaten. Sehr häufig mangelt es diesen an Weiterbildungen, ausgewiesenen Erfolgen oder an sozialen Kompetenzen. Gerade Letzteres wird jedoch, zusammen mit einer hohen Leistungsbereitschaft, als wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere als Ingenieur oder Ingenieurin betrachtet. Die Umfrage zeigt auch, dass viele der betroffenen Unternehmen erwarten, dass Stellensuchende sehr genau dem gewünschten Jobprofil entsprechen.

Der unbefriedigenden Situation kann aus Sicht von economiesuisse und Swiss Engineering auf drei verschiedenen Ebenen begegnet werden. Für die Politik sehen Chefökonom Rudolf Minsch und der Vizepräsident von Swiss Engineering, Daniel Löhr, vor allem im Bildungsbereich Handlungsmöglichkeiten: «Das Verständnis für die MINT-Fächer muss in der Schule schon früh ganzheitlich angepackt und gefördert werden. Der Lehrplan 21 bildet dafür eine gute Grundlage.» Arbeitgeber sind hingegen aufgefordert, in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu investieren, ältere Mitarbeitende stärker einzubeziehen und flexiblere Karrieremöglichkeiten zu schaffen. Die Arbeitnehmer können ihrerseits zur Verbesserung der Situation beitragen, indem sie sich konstant weiterbilden, in der Branche gut vernetzen und ihre sozialen Kompetenzen erhöhen.

Artikel Dossier Politik: Die Fachkräftesituation bei Ingenieurinnen und Ingenieuren

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