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Themenfokussiert und nah am Puls: DV 2022

Glarus, 07. Mai 2022 - Die 123. Delegiertenversammlung in Glarus war geprägt von Berichten über gestartete Projekte und einen Ausblick über die Themenausrichtung des Verbandes. Zentralpräsident Giovanni Crupi legt höchsten Wert auf die Intensivierung des direkten Kontaktes zu Partnern, den Vorstands- und den Mitgliedern der Sektionen, Fachgruppen und Regionen.

Schwerpunktthemen der 123. Delegiertenversammlung (DV) von Swiss Engineering STV in Glarus waren die MINT-Förderung und Energiestrategie. Die Fahrt zur vorgegebenen Energiestrategie sei Dank den Ingenieur:innen auf Kurs, zeigte Zentralvorstandsmitglied Roland Büchi anhand einer Trend-Grafik auf. Wir können uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen, weshalb sich der Berufsverband mit aeesuisse zusammentut, um gemeinsam mit der Fachgruppe Umwelttechnik und Energie (UTE) eine Stellungnahme zu erarbeiten.  Auch das Glarnerland setze sich seit einigen Jahren erfolgreich für den Umweltschutz und die Energieproduktion ein, welche hauptsächlich aus der Wasserkraft, Biogas und Photovoltaik stamme, so Gemeindepräsident Christian Marti in seiner Willkommens-Rede. Nicht nur aus diesem Grund tagte die DV in Glarus. In diesem Jahr hat die neu fusionierte Sektion Linth-Zürisee (Glarnerland und Zürisee) die Federführung übernommen.

Themenfokussiert und pulsnah

Der seit November 2021 neu amtierende Zentralpräsident Giovanni Crupi eröffnete den Bericht mit dem Anliegen, den regionalen Austausch fördern und regelmässig pflegen zu wollen. Gemeinsam mit seiner Kollegin und seinen Kollegen im Zentralvorstand möchte er den direkten Kontakt nicht nur zu den Vorständen der Regionen, Sektionen und Fachgruppen intensivieren, sondern auch zu den Mitgliedern. Bis heute habe er schon etliche Kontakte zur Politik und anderen Verbänden geknüpft und die Regionenpräsident:innen an die letzte Zentralvorstandssitzung eingeladen, sich einzubringen.

Die erste Vizepräsidentin des Zentralvorstandes Lamia Kacem präsentierte das MINT-Thema. Gemeinsam mit Ursula Baour, Präsidentin der Region BernPlus und Zentralvorstands zweitem Vizepräsidenten Jacques Genoud, setzt sie sich aktiv für die Unterstützung der MINT-Förderung und die daraus folgende Senkung des Fachkräftemangels ein. «Swiss Engineering’s jährlich durchgeführte Salärstudie ist zudem eines der wichtigsten Karriereinstrumente für die Fachkräfte Ingenieur:in und Architekt:in», so Generalsekretär Alexander Jäger. Im 2021 erzielte die Erhebung mit 3'877 Antworten fast Rekordhöhe. Unterstützt wurde diese Studie von den Verbänden CH-GEOL, ETH Alumni, EPFL, Alumni, SIA, SKO, SVIAL und SVIN. Diese Dienstleistung wurde nun mit der Stellenbörse ausgebaut, eine Hilfestellung für die Jobsuche der Berufseinsteiger:innen und erfahrenen Ingenieur:innen und Architekt:nnen.

Digitale und politische Aktivitäten

2021 stand ganz im Zeichen der digitalen Kommunikation. Unter dem Titel "Shares und Likes, Hashtags und Challenges - Wozu das Ganze?" involvierten Zentralvorstandsmitglied Carlos Ochoa und Kommunikationsleiterin Uschi Roth die über 90 Delegierten in die Kommunikations- und Social-Media-Vorhaben. Vertretender der Webkommission Michael Giger hat zudem eigens eine App entwickelt, die eine Übersicht und vereinfachte Anmeldung der Verbands-Veranstaltungen ermöglichen wird. Die Implementation dieser App ist im Sommer geplant.

Auch zu politischen Themen bezog Swiss Engineering in den letzten Jahren Stellung. So wurden Vernehmlassungsantworten zu den Pilotprojekten zu Mobility-Pricing, zu Tempo-30-Zonen und Carpooling gemeinsam mit der Fachgruppe Mobility erarbeitet und eingereicht.
Absolut einig waren sich die Gäste des Schützenhaus-Saales in Glarus über die Delegiertenversammlung 2021: Sie bot spannende Informationen und wieder eine Gelegenheit, sich in der Pause und beim Apéro auszutauschen.

 

Autorin: Uschi Roth
Bildquelle: Roland J. Keller

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