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Sauberes Wasser für die Welt
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Sauberes Wasser für die Welt

Jungen Ingenieuren den Einstieg die Berufswelt erleichtern und Startups fördern: Unter diesen Vorzeichen ist die Sektion Thurgau von Swiss Engineering ins neue Jahr gestartet.
Junge Menschen seien der entscheidende Faktor für künftigen Wohlstand, machte Sektionspräsident Giovanni Crupi an der Neujahrsbegrüssung der Sektion Thurgau von Swiss Engineering in Weinfelden deutlich. Ein Bildungssystem wie das schweizerische, das allen dieselben Chancen eröffne, biete eine hervorragende Grundlage, um Ideen und Innovationen umzusetzen.

Ganz in diesem Sinne verfolge die Sektion Thurgau von Swiss Engineering mit ihren Veranstaltungen das Ziel, jungen Ingenieuren den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern und gleichzeitig Startups zu fördern, sagte Crupi. Nicht ungefähr wurde Co-Working Weinfelden als Veranstaltungsort gewählt, ein Umfeld fürs Arbeiten, Netzwerken und für neue Geschäftsideen. Eine Plattform erhielt die Umuntu GmbH, ein Thurgauer Startup, das sauberes Wasser in die Welt bringen will. 2017 vom damaligen Ingenieurstudenten Fabio Hüther aus Ermatingen gegründet, hat das Unternehmen inzwischen Produkte auf den Markt gebracht, die dank Nanofilterung für kompromisslos sauberes Trinkwasser sorgen oder weiches, optimales Verbrauchswasser für Haushalt und Garten liefern. Stolzer Besitzer eines Umuntu-Trinkwasserfilters ist Sven Hannawald, ehemaliger deutscher Skispringer und heute TV-Experte und Unternehmensberater. Darüberhinaus versorgt die junge Firma Sportler oder medizinische Einrichtungen mit aufbereitetem Wasser, so unter anderem das Team des Fussballclubs Zürich. Auch internationale Projekte zur Begrünung der Wüste laufen.

Das vierköpfige Team sucht derzeit Investoren für die Entwicklung eines neuen Geräts, das die Möglichkeiten des Internet der Dinge nutzen will. Ganz bewusst engagiert sich das Unternehmen seit Anbeginn für Hilfsprojekte unter anderem in Afrika, nämlich über den Verein Umuntu Movement Switzerland. «Wir setzen unsere Ingenieurskunst auch für Menschen ein, die es schwieriger haben als wir», betonte Hüther.

 

Bildlegende: Fabio Hüther erklärt Giovanni Crupi die Funktionsweise eines Produkts, das Trinkwasser durch Nanofiltration von Schadstoffen befreit
Bildquelle: Martin Sinzig
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