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Experience Additive Manufacturing in Augsburg: Interview mit der Messeleitung

Für die Zeitschrift STZ konnte die Fachgruppe Additive Manufacturing ein Interview mit der Messeleitung der EAM in Augsburg durchführen. Lesen Sie hier spannende Hintergrundinformationen zur EAM-Messe.

Was ist das Besondere der EAM?

Augsburg ist der drittgrößte Messeplatz Bayerns und prädestiniert für die EXPERIENCE ADDITIVE MANUFACTURING (kurz EAM): Süddeutschland hat eine technologische Spitzenstellung inne. Die hervorragende Anbindung an Österreich und die Schweiz sowie die starke Ballung von Anwendern aus den Bereichen Maschinen- und Anlagen-, Werkzeug- und Formenbau ist einzigartig.

Speziell für die EAM wurde ein Multi-Location-Konzept entwickelt, mit dem Ziel der Inszenierung von additiver Fertigung, d.h. die Technologie erlebbar zu machen. Das Konzept soll insbesondere Noch-Nicht-Anwender ansprechen, die sich einen Überblick über diese innovative Technologie verschaffen möchten.

Wie wurde das Multi-Location-Konzept bisher angenommen?

Wir haben bei der Auftaktveranstaltung zum Multi-Location-Event sehr gutes Feedback bekommen. Die Firmenbesichtigungen waren für viele EAM-Besucher echte Highlights. Auch die Abendveranstaltung, die Partner-Events und das Programm auf der Messe wurden sehr gut angenommen. Wir sehen uns mit dem Multi-Locations-Konzept auf einem guten Weg, unser Ziel zu erreichen, Additive Fertigung erlebbar zu machen.

Um das Ziel zu erreichen, bietet die EAM vielseitige Highlights. Das Herzstück der Messe ist beispielsweise die Sonderschau AM Value Chain mit vielen interessanten Exponaten und Präsentationen entlang der Wertschöpfungskette von Pre-, In- und Post-Process. Durch Führungen bekommt der Besucher die Möglichkeit, den gesamten Produktionsprozess von der Aufbereitung der Daten bis hin zur Nachbearbeitung des gedruckten Bauteils zu erfahren.

Durch die unterschiedlichen Veranstaltungsorte verläuft sich das Publikum. Das bringt viel Freiraum im Ausstellungsbereich. Wie stehen die Aussteller dazu?

Dieser Aussage kann ich widersprechen: Das gesamte Rahmenprogramm, das während der Messelaufzeit angeboten wird, wie Seminare, Workshops, die Anwenderdialoge AM Table Talks oder die Sonderschau AM Value Chain findet entweder in der Ausstellungshalle statt oder im Tagungscenter der Messe Augsburg, das direkt mit der Halle verbunden ist. Die Industry und Science Shuttles und das Get-Together sind vom Ablauf entsprechend geplant, dass sie außerhalb der Messezeiten stattfinden und so mit der Messe nicht kollidieren. Wir sehen gerade durch die Partner-Events eher einen großen Vorteil für die Branche: Es werden branchenrelevante Veranstaltungen und Treffen an einem Ort gebündelt, die sonst zu unterschiedlichen Zeitpunkten an unterschiedlichen Orten stattgefunden hätten. So können die Besucher ihre Reise nach Augsburg effizienter gestalten.

Zu Ihrem Konzept gehört eine Anwendungsorientierung. Wie genau können Besucher diese erleben?

Die EAM adressiert auf der Besucherseite Anwender und Noch-Nicht-Anwender aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeug- und Formenbau, Luft- und Raumfahrt, Mobility & Automotive sowie Medizin- und Dentaltechnik. Beim Anwenderdialog AM Table Talks sichern Kurzpräsentationen von Anwendern, die ihre Erfahrungen und Lerneffekte vorstellen, den Praxis- und Wissenstransfer in der Branche. Durch spannende Use Cases haben die Besucher die Chance, in die Anwendungen der additiven Fertigung einzutauchen und durch eine anschließende Fragerunde konkrete Fragen zu den Anwendungsbeispielen zu stellen und zu diskutieren. Hier werden vor allem auch Herausforderungen aus den einzelnen Anwendungsbranchen thematisiert.

An wen richtet sich die EAM: DACH-Region, KMUs und Einsteiger?

Die EAM ist die Plattform für Marktteilnehmer aus Großindustrie und Mittelstand, für Kleinunternehmen, Institute, Organisationen und Medien, die sich erst einmal einen Überblick über die Technologie verschaffen möchten. Wir sprechen insbesondere Noch-Nicht-Anwender aber auch Anwender aus der DACH-Region an, denn wir sehen hier ein großes Potential an Unternehmen, für die additive Fertigung die Lösung für ihre Produktion sein kann.

Welche drei Highlights sollte ein Besucher der EAM auf keinen Fall verpassen?

Das ist die bisher schwierigste Frage, da das Multi-Location-Konzept so viele Highlights bietet. Ich persönlich freue mich wieder sehr auf die AM Table Talks – da nehme ich nicht zu viel vorweg, wenn ich sage, dass wir schon wieder sehr spannende Vortragsbewerbungen vorliegen haben – und natürlich auf die AM Value Chain und die Firmenbesichtigungen.

Melden Sie sich hier für die Messe an.