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Bindeglied zwischen Life Science und Engineering

Die Schweiz gehört zu den führenden Industrie- und Forschungsstandorten im Bereich der Life Sciences und verfügt über ein erstklassiges Bildungsangebot in Pharma-, Umwelt-, Chemie-, Bio- und Medizintechnik. Nicht zuletzt deshalb fördert Swiss Engineering den Bereich mit der 2018 gegründeten Fachgruppe.

Die von der Universität Bern (ARTORG Center for Biomedical Engineering Research) und der Fachhochschule Bern (Institute for Human Centered Engineering) gemeinsam organisierte jährliche Veranstaltung «BME Day» ist eine von vielen Aktivitäten im Bereich der Biomedizin, an der auch die Fach-gruppe Life Science mitwirkt. Eine hervorragende Gelegenheit für nationale und internationale Unternehmen, hoch qualifizierte und motivierte Studierende der biomedizinischen Technik zu treffen.

Fokus auf Pharma, BioTech, MedTech und BioEng
Die Fachgruppe Life Science fokussiert auf die Pharma- und Biotechnologie sowie Medizintechnik (MedTech) und Bioengineering. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen und Verbänden zu fördern, die in den Biowissenschaften aktiv sind, beispielsweise die Schweizerische Gesellschaft für Biomedizinische Technik (SSBE). Die Fachgruppe will auch junge und experimentierfreudige Fachleute aus der Industrie zusammenbringen, die ihre technischen, wissenschaftlichen und regulatorischen Erfahrungen miteinander und mit akademischen Institutionen teilen. Für Mit-glieder der Fachgruppe gibt es zudem die Möglichkeit, wissenschaftliche und industrielle Themen vorzustellen. Zum Beispiel wurde in der letzten Ausgabe unter dem Titel «Medical Technology of the Future – Engineers in Operating Room Scrubs» der Studiengang Biomedizinische Technik der Universität Bern und der Berner Fachhoch-schule (BFH) publiziert. Die letzte Generalversammlung der Fachgruppe wurde mit einer Keynote von Stéphane Gumy, General Manager & Contracted Qualified Person (PMS Process Management System) zum Thema «QC-Test profile and release strategy for extemporaneous Advanced therapy medicinal products (ATMPs)» eröffnet. Thematisiert wurden Arzneimittel für den menschlichen Gebrauch, die auf Genen, Geweben oder Zellen basieren. Sie bieten bahnbrechende neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Diese Arzneimittel können in drei Haupttypen eingeteilt werden: gentherapeutische Arzneimittel, somatisch-zelltherapeutische Arzneimittel und Arzneimittel aus Gewebezüchtungen.

Ein breites Portfolio – Wirken Sie mit
Die Fachgruppe Life Science bietet die Möglichkeit, sich mit Ingenieurinnen und Ingenieuren aus den genannten vielseitigen Tätigkeitsgebieten zu vernetzen. So erhalten die Mitglieder unkompliziert und firmenübergreifend Zugang zu Know-how und wertvollen Kontakten. Die Gründungsphase ist abgeschlossen, nun gilt es, an interessanten Themen aktiv mitzuwirken. Sind Sie in den Life Sciences aktiv tätig oder ab-solvieren Sie ein Studium auf diesem Gebiet? Interessieren Sie sich für die vielseitige Thematik und möchten Sie im Vorstand mitwirken? Dann melden Sie sich bitte bei Valentin Herbez: valentinherbez@gmail.com (Betreff: Vorstand Fachgruppe Life Science).


Artikel aus der STZ: Ausgabe Juni 2020