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Smart City Basel: Der Weg, Teil des Ziels

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angle-left Smart City Basel – der Weg ist Teil des Ziels
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Smart City Basel – der Weg ist Teil des Ziels

STZ, April 2021 - Auf dem Weg zur «Smart City» sind Ingenieurinnen und Architekten wichtige Wegbereiter. Sie entwickeln die notwendigen Technologien und ermöglichen gemeinsam mit Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, diese miteinander zu vernetzen und zu implementieren. Anlässlich des «Engineers’ Day» am 4. März referierte Lukas Ott, Leiter Kantons- und Stadtentwicklung des Kantons Basel-Stadt, zum Thema Smart City Basel.

Basel ist keine Weltstadt, keine Millionenmetropole von globaler Bedeutung. Und dennoch weit grösser und bedeutender, als die Bevölkerungszahl vermuten liesse. Dank Big Pharma und altem Geld ist Basel ein bedeutender Wirtschaftsstandort und spielt als Kulturstadt in der obersten Liga mit. Nun schickt sich diese Stadt an, auf einem ganz anderen, für viele Menschen aber noch wenig greifbaren Gebiet an die Spitze vorzustossen: Basel wird zur Smart City.

Das tun andere Städte auch. Basel jedoch wurde von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) damit betraut, ein Smart-City-Städtenetzwerk aufzubauen. Das ist Ehre und Verpflichtung zugleich. Ehre, weil die 2018 von der Regierung verabschiedete Smart-City-Strategie europaweit Resonanz ausgelöst hat. Verpflichtung, weil die Städte wachsen und mit Blick auf eine wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit dringend smarte Innovationen benötigen.

«Smart City ist ein Synonym für eine ressourcenschonende und clevere Stadtentwicklung, welche die Lebensqualität der urbanen Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt.»

Lukas Ott, Leiter Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt

Smart Cities setzen sich dafür ein, diese Herausforderungen durch den Einsatz neuer Technologien, moderner Kommunikations- und Entscheidungswege zu bewältigen, um die Lebensqualität zu sichern, Innovationen zu ermöglichen und eine ressourceneffiziente und nachhaltige Entwicklung zu fördern. Smart Cities verbessern unter dem Stichwort «Smarticipation» auch die Möglichkeiten ihrer Bürgerinnen und Bürger, sich zu beteiligen und einzubeziehen. Sie fördern die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Städten, die dazu beitragen, die aufkommenden Herausforderungen zu bewältigen und Innovationen hervorzubringen.

Das Zauberwort heisst «vernetzen». Die öffentliche Hand gestaltet die Rahmenbedingungen aktiv und gibt so privater Initiative die Möglichkeit, innovative Lösungen und Angebote zu entwickeln, die einen Mehrwert für alle bilden. Im kleinen Rahmen wird das im Smart City Lab auf dem Wolf-Areal vorgelebt. Zusammen mit der SBB bietet dort der Kanton Basel-Stadt einen Raum, wo sich Akteure vernetzen, um sektorenübergreifend neue Projekte zu entwickeln und zu testen. Das Smart City Lab ist seit April 2019 in Betrieb und beherbergt mittlerweile über 30 Partnerfirmen und -institutionen.

«Zentraler Erfolgsfaktor auf dem Weg zur Smart City ist nicht die Technologie, sondern die Kommunikation und Kollaboration zwischen allen Stakeholdern.»

Beat Fischer, Präsident der Sektion Basel, Swiss Engineering STV

Natürlich ist so ein Lab noch nicht die Stadt. Doch dort wächst, was dereinst mit zahlreichen weiteren Angeboten und Anwendungen Basel zur Smart City machen wird. Mit dezentraler ökologischer Energiegewinnung etwa, oder durch ein intelligentes Verkehrsmanagement. Die Möglichkeiten sind schier endlos – sofern die datenschützerischen Bedenken entkräftet werden können. Denn Vernetzung heisst immer auch Datenaustausch. Und dieser muss im Sinne des Persönlichkeitsschutzes kontrolliert werden. In Basel existieren die gesetzlichen Grundlagen dafür. Doch ohne Vertrauen nützt alles nichts. Es liegt an den Behörden und den partizipierenden Firmen und Institutionen, dieses durch Transparenz und Wahrhaftigkeit herzustellen.

 

Autor: Lukas Ott, Beat Fischer
Bildquelle: Istockphoto
Artikel aus der STZ: Ausgabe April 2021

 

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