Swiss Engineering: vertritt die Interessen der Ingenieur:innen und Architekt:innen

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angle-left Die Präsident:innen-Konferenz 2021 im Zeichen der digitalen Kommunikation
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Die Präsident:innen-Konferenz 2021 im Zeichen der digitalen Kommunikation

STZ, Dezember 2021 - Wissen Sie, auf welche Schlüsselwörter Ihre anvisierte Zielgruppe in den sozialen Medien reagiert? Oder welche Themen interessieren? Kennen Sie die «do's and dont's» auf den Netzwerk-Plattformen? Diese und viele weitere Fragen diskutierten und beantworteten die Präsident:innen der Sektionen, Fachgruppen und Regionen (S-FG-R) von Swiss Engineering STV während der Präsident:innen-Konferenz im «Albisgüetli».

Am 15. Oktober 2021 eröffnete Beat Dobmann, Zentralpräsident von Swiss Engineering, die Konferenz, die unter dem Hauptthema der digitalen Kommunikation stand. Nicht nur für Unternehmen ist es wichtig, einer klaren Kommunikationsstrategie zu folgen und zielgruppengerechte Instrumente zu nutzen. «Der Fokus der Strategie liegt auf der integrierten Kommunikation aller Sektionen, Fachgruppen und Regionen», so Uschi Roth, Kommunikationsleiterin bei Swiss Engineering. Damit könne Swiss Engineering als einheitlicher Berufsverband wirken und sich stärker positionieren. Zudem die zahlreichen Kommunikationskanäle nutzen, breiter aufgestellt sein und trotzdem am gleichen Strang ziehen. 

«Shares und Likes, Hashtags und Challenges – wozu das Ganze?» 

Unter diesem Titel leitete Zentralvorstandsmitglied und Social-Media-Projektverantwortlicher Carlos Ochoa den Initialisierungs-Workshop ein. Aufgegleist wurde das Projekt gemeinsam mit Hakan Erci, Präsident der Fachgruppe Marketing, Asta Breitenmoser, Expertin für Social Media, Markus Haller für Schulung und Training sowie Carlos Ochoa und Uschi Roth. Der Zentralvorstand hat entschieden, Social Media als Kommunikationskanal der S-FG-R mittels eines Projekts zu fördern und gemeinsam verstärkt einzusetzen. Ziel ist nicht nur eine erhöhte Visibilität und Bekanntheit. News, Fachthemen und Events sollen von allen Einheiten über diesen Kanal kommuniziert werden. Swiss Engineering möchte nicht nur neue Mitglieder gewinnen, sondern bestehende enger an den Verband binden und mit ihnen verstärkt in den Dialog treten. 

Der Workshop 

Der Nutzen von Social Media für den Verband ist zentral. Deshalb drehte sich der Hauptteil der Schulung um die Nutzenorientierung. Erst galt es, die praktischen Grundlagen vom priorisierten Kanal LinkedIn zu erarbeiten. Dabei ging es um die Gestaltung von Portraitseiten, LinkedIn-Funktionalitäten, Zielgruppen, Nutzenorientierung und die zu schaffenden Voraussetzungen zur Erreichung der Ziele. Wer Ziele setzt, beschäftigt sich unmittelbar mit den Erfolgsfaktoren: Wie stelle ich die Social-Media-Kompetenz sicher? Was bringt der Einsatz über diesen Kanal für jeden einzelnen? Welches ist die richtige Periodizität, und wie stellen wir die Kontinuität sicher? Diese und weitere Fragen waren zu diskutieren und zu beantworten. In einem nächsten Schritt waren Fragen zur Organisation zu klären: Wer wird für die Einführung und den Betrieb verantwortlich sein? In welchem Bereich wird diese Person eine weitere Schulung benötigen? Und wie werden Planung und die Redaktionssitzungen organisiert?

Das Projekt

Zum Start der Nutzung von Social Media wurde entschieden, sich auf den Kanal Linked-In zu fokussieren. Weitere Kanäle wie Facebook, Instagram und Co. werden im Laufe des Projekts geprüft und eingeführt. Um die wichtigsten Ziele des Nutzens für alle zu erreichen und einen Multiplikatoreffekt zu erwirken, ist geplant, die Schulung mit einem Train-the-Trainer-Modell durchzuführen. Die nächsten Schritte sind die Durchführung von Pilotschulungen mit ausgewählten Sektionen und Fachgruppen. Diese sollen bis spätestens Ende Januar 2022 abgeschlossen sein. Mit den Erkenntnissen aus diesen Piloten starten im Frühjahr die Schulungen für die verschiedenen S-FG-R-Einheiten. Während der Dauer des Projektes bis Ende 2022 ist die Fachgruppe Marketing von Swiss Engineering die Anlaufstelle für Fragen und für den Support im Rahmen des Projekts. 

Nach den spannenden Diskussionen, Fragen und Gruppenarbeiten waren sich alle einig: Es wurde Zeit, dieses Thema gemeinsam anzugehen. Die Erkennung des Nutzens und der zahlreichen Vorteile einer starken digitalen Identität für jeden Einzelnen und für die S-FG-R-Einheiten ist für den Projekterfolg zentral.

 

Carlos D. Ochoa, Zentralvorstandsmitglied und Social-Media-VerantwortlicherSandro Walter, Präsident der Fachgruppe Young Swiss EngineersSandrine Vernier, Präsidentin der Sektion Biel/ Bienne

Autoren: Hakan Erci, Markus Haller, Uschi Roth
Bildquelle: Roland J. Keller
Artikel aus der STZ: Ausgabe Dezember 2021

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